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Gemeinde Worms |
gegründet 1911 Rheinland
K.d.ö.R. (FRR) |
Vorsteherin Marliese Walther 67547 Worms Tel.: 0 62 41 / 49
00 97 |
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100-jähriges Bestehen der
Freireligiösen Gemeinde Worms Am 16. Oktober 2011 beging die
Freireligiöse Gemeinde Worms ihr 100-jähriges Jubiläum
mit einer Feier im "Hagenbräu" am Wormser Rheinufer.
Der Festredner war Hans Werner Kilz, ehemaliger
Chefredakteur von "Spiegel" und "Süddeutscher
Zeitung". |
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![]() Festvortrag: Hans Werner Kilz Landessprecherin Renate Bauer, Freirel. Landesgemeinde Pfalz Vorstandsmitglied Klaus Steiger
Wolfgang Braun, Frei-religiöse Gemeinde Offenbach Kirsten Reuther, Frereirel. Gem. Berlin Elke Gensler, Freireligiöse Gemeinde Mainz ![]() Helmut Schott, Freireligiöse Gemeinde Mainz Gäste der Jubiläumsveranstaltung im Nibelungensaal des Wormser Hagenbräu Pressebericht Nibelungen Kurier
online
![]() Pressebericht Nibelungen Kurier|Druck-Ausgabe 19. Oktober 2011 Pressebericht Wormser Wochenblatt (S. 3) ![]() |
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Gemeindegeschichte der „Freireligiösen Gemeinde Worms 1911 bis 1932“ |
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1913 Am 11. Februar: Umbenennung in „Freireligiöse Gemeinde Worms“. Die junge Gemeinde wird von der konservativen Wormser Presse wegen ihres „religionslosen Religionsunterrichts“ angefeindet und der Nähe zu Atheismus und Sozialdemokratie bezichtigt. Man schließt sich dem „Komitee Konfessionslos“ an und organisiert einen öffentlichen Vortrag mit dem Titel „Der Kirchenaustritt – eine Forderung der Vernunft und des Gewissens“. Im gleichen Jahr tritt die Gemeinde dem „Deutschen Monistenbund“ bei und gründet einen „Kirchenaustrittsfond“, aus dem Gelder für den kostenpflichtigen Kirchenaustritt entnommen werden können. |
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1915 Dr. Ohr hält einen Vortrag mit dem Titel „Wir Freireligiösen und der Krieg“. Der Mainzer Prediger Rieber übernimmt die Predigten in Worms, der Jugendunterricht wird durch den Mannheimer Prediger Maurenbrecher erteilt. Die Gemeinde wird Mitglied im Bund Freireligiöser Gemeinden Deutschlands (BFGD).
1916 Staatliche Anerkennung der
Freireligiösen Gemeinde Worms am 15. 9. 1916. |
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1922 Georg Kilz übernimmt den Vorsitz.
1924 Die Gemeinde tritt dem „Verband freireligiöser Gemeinden Süd- und Westdeutschlands" (Vorsitz Dr. Tschirn/ Wiesbaden) bei. |
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1926 Pfarrer Walbaum warnt vor einem kommunistischen Kurs der Gemeinde. Man will den freireligiösen Schriftsteller Bruno Wille aus Berlin zu einem Vortrag einladen. Die Vermittlung soll Pfarrer Dr.Georg Pick aus Mainz übernehmen.
1927 Der Verbandstag freireligiöser Gemeinden tagt in Worms.
1928 Die Gemeinde kann nicht in die freireligiöse Landesgemeinschaft Hessen aufgenommen werden, da sie keine Körperschaftsrechte hat. Man sucht beim Kultusministerium um Körperschaftsrechte nach.
1929 Beitritt in den „Verband freireligiöser Gemeinden Deutschlands“ und der „Freireligiösen Landesgemeinschaft Hessen“ – allerdings nur provisorisch. Die Körperschaftsrechte werden der „Freireligiösen Gemeinde Worms“ verweigert.
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Für die folgenden Jahre gibt es keine schriftlichen Aufzeichnungen in Form eines Protokollbuchs. Jedoch lässt sich feststellen:
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1933 – 1945 Worms schließt sich der „Freien Religionsgemeinschaft Deutschlands“ unter Dr. Georg Pick an. Pick galt schon seit Beginn der dreißiger Jahre als der geistige Führer der südwestdeutschen Gemeinden. Als Geschäftsführer, 1933 mit Generalvollmacht, und dann als Vorsteher der Freien Religionsgemeinschaft übernahm er auch bald die organisatorische Leitung. Die Gemeinde wird weiterhin von dem Pfarrer der Freien Protestanten Alzey Rudolf Walbaum (1869 – 1948) betreut. Den Religionsunterricht übernimmt Philipp Hormuth. |
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Am 1. September
1947 schließen sich in Mainz die Freireligiösen
Gemeinden Mainz und Ingelheim, beides Körperschaften
des öffentlichen Rechts, zur „Freien
Religionsgemeinschaft Rheinland“ zusammen.
Diesem Zusammenschluss treten am
gleichen Tag die Freireligiösen Gemeinden Oberstein,
Worms, Essenheim, Kreuznach, Flacht/Lahn und Neuwied
bei. Die Freie Religionsgemeinschaft Rheinland
erhielt kurz darauf die staatliche Bestätigung, als
eigenständige Religionskörperschaft anerkannt zu
sein. |
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1963 50 Jahre nach
Anerkennung der Gemeinde 1913 durch das
Großherzogtum Hessen-Darmstadt feiert die
Freireliöse Gemeinde Worms ihr 50-jähriges Jubiläum. Die Redner der "Festweihestunde" am 7. Juli 1963 im Casinosaal des Johanniterhofes:
Artikel der "Wormser Zeitung" ![]()
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bis heute:
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In der Nachkriegszeit ist Josef Limbach Vorsteher der Freireligiösen Gemeinde Worms. Seine Nachfolgerin ab 1983 ist Marliese Walther. Am 16. November 1983 werden in einer Gemeindeversammlung, die von den Pfarrern Terno und Becker geleitet wird, der jetzt noch tätige Vorstand der Freireligiösen Gemeinde Worms mit Frau Walther als Vorsitzende, Frau Kölsch und Frau Stittgen gewählt. |
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Vorgeschichte:
Der Prediger Dr. Ohr berichtet
1913 über zwei Gemeinden in Worms: die ältere
„Deutschkatholische Gemeinde“ sah er im Verfall
begriffen. Die zweite war 1911 als „Freireligiöse
Vereinigung“ entstanden und nannte sich ab 1913
„Freireligiöse Gemeinde Worms“. Der Zusammenschluss
beider scheiterte an den Deutschkatholiken, die zwar Geld,
aber fast keine Mitglieder hatten. Die Freireligiösen
dagegen konnten 50 Mitglieder und 24 Schulkinder
aufweisen – allerdings waren sie fast mittellos. Mit
Unterstützung des „Verbandes der deutschkatholischen
und Freireligiösen Gemeinden Süddeutschlands“ konnte
sich die Gemeinde unter dem Vorsitzenden Gottlieb Kolb
in den folgenden Jahren vergrößern. |
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Zur
Information: |
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de.wikipedia.org/wiki/Deutschkatholizismus de.wikipedia.org/wiki/Freireligiöse_Bewegung www.freireligioese-gemeinde-mainz.de/QUELLENBUCH
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Freireligiöse Gemeinde Worms
Gemeindevorsteherin:
Marliese Walther
Hagenstr. 60a, 67547
Worms
Tel.: 0 62 41 / 49 00 97
E-Mail: 
Freie Religionsgemeinschaft Rheinland, K. d. ö. R.
Gartenfeldstr. 1, 55118 Mainz
Telefon: 0 61 31 / 67 49 40
E-Mail: freireligioese-mainz
freenet.de
Geschäftsführer: Helmut Schott
Schatzmeister: Axel Gouverneur
Kontakt:
- zum Kontakt @ Formular -
Diese Seite wird betreut durch die Freireligiöse Gemeinde Mainz: http://www.freireligioese-gemeinde-mainz.de .